B e r i c h t e




Teilnehmer zum AudioMemory nach einer Woche Seminar "Französisch Lernen“

- Oerdinghausen 2012 -




- Das AudioMemory hat mir allgemein ein Training meiner Merkfähigkeit gebracht.
Die Vokabeln waren meist nicht neu für mich. Ich habe mit der Zeit gemerkt, das mir die frz. Sprache wieder viel besser zurück gekommen ist als bei früheren Bemühungen.






- Mein Defizit ist bei der Angelegenheit, das ich ja noch nicht die Vokabeln so kann wie die , die schon ein tolles Vokabular haben. Meine Merkfähigkeit wurde gut auf die Probe gestellt und toll war, das die, die mit mir am Tisch saßen es für mich toll erklärt haben. Wichtig für mich als Laien wäre gut gewesen vorher einmal das angegebene Programm mit Frage und Antwort- wie deutsch zum besseren verstehen und dann französisch zum besseren umsetzen, zu erklären. Im ersten Moment hörte sich alles für mich gleich an und damit hatte ich mächtig Probleme. Als ich 2010 das erste Mal dieses AudioMemory kennenlernte, handhabten wir es etwas anders und das gefiel mit ausnehmend gut. Wir fingen an mit deutsch Vokabeln um kennenzulernen, Dann folgten einige Vokabeln Deutsch und Französisch und dann wurde das immer etwas gesteigert. Wir schrieben alles an die Tafel und so wurde das noch eindringlicher vertieft. Aus meiner laienhaften Sicht war das für Anfänger, wie für mich, sehr hilfreich.






- Mir hat es etwas gebracht - auch bei ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden: konkret
a) Vokabel Training für alltäglichen Gebrauch
b) Hörtraining
c) Gedächtnistraining
d) es hat Spaß gemacht -
aber: punktuell gab es m.E. hier und da verwirrende Dopplungen oder Ähnlichkeiten,und mir ist aufgefallen, dass es vielleicht hilfreich gewesen wäre, klare Einteilungen in Schwierigkeitsgrade zu haben. Aber die Idee und die Ausführung der AudioMemorys fand ich ganz toll.






- Mir ist vor allem aufgefallen, dass die Programme unsere Spiel - bzw. Erinnerungsweise sehr stark beeinflusst haben - manche Programme waren sehr viel leichter in ihren Einzelheiten zu behalten als andere - Beispiel : wohin fährst du - Städtenamen Budapest usw. - von daher wäre es vielleicht ganz gut - ein wenig diese Schwierigkeitsgrade der einzelnen Programm- Vorschläge zu untersuchen - bisher war ja unsere Frage - /“welches Programm wollt ihr spielen ?“/ - so hätten wir eher eine Einteilung und könnten nachforschen, wo die Schwierigkeiten liegen - und sich langsam voran arbeiten -






- Wir haben das AudioMemory ziemlich willkürlich nach Themen ausgesucht - worauf wir gerade Lust hatten - und haben festgestellt, dass es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt, die wir je nach Wissensstand bewältigen konnten. Um die Vokabeln, die wir nicht kannten, ins Gedächtnis zu bekommen, hätten wir sie mehr üben müssen - also das gleiche Spiel ein paar Mal spielen müssen und nicht viele verschiedene hintereinander. Etwas verwirrend fand ich auch beim ersten Hören von fremden Vokabeln , dass viele ziemlich ähnlich klangen. Beim Lernen von Begriffspaaren (Deutsch - Französisch) kann das meiner Meinung nach zu Verwechslungen führen. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.






- Um AudioMemory zu spielen muss ich eine gewisse Abneigung überwinden, weil ich ein schlechtes Kurzeitgedächtnis habe und es mit meinen Enkelkindern nicht mehr spiele, weil sie mich völlig alt aussehen lassen. Das überträgt sich auch auf das AudioMemory. Ein erheblicher Teil meiner Konzentration geht so dafür drauf, eine Spielstrategie zu finden. Dieses Problem geht Kindern, so habe ich den Eindruck, völlig ab. Sie spielen mit hoher Konzentration und viel Spaß. Ich würde es gern mal mit Kleinen ausprobieren. Am besten fand ich die Sprachlektionen, die im Zusammenhang mit den Inhalten standen, die wir gerade behandelt hatten. So war es 2011, als wir die Stephane-Hessel-Texte besprochen hatten und sie nachher im Spiel wiederfanden. Da auch, weil sie gut gesprochen waren Die Stadtplan Einheiten, die wir beim letzten Mal gespielt haben (nach dem Weg fragen, rechts, links, geradeaus, jusqu’au feux usw.) fand ich gut, weil das ein ständiges Problem ist und es schöne kurze Wortspiele waren. Von Vorteil ist, wenn die Spieler ein einigermaßen gleiches Sprachniveau haben und der Schwierigkeitsgrad des Spiels angepasst werden kann. Um den passenden Schwierigkeitsgrad zu finden habe ich noch nicht die entsprechenden Hinweise gefunden. So haben wir sie per Trial und Error gesucht. Diskutiert hatten wir noch, ob es Sinn macht, die Schrift für alle zugänglich zu machen. Wir kamen zu der Meinung, dass das Spiel dazu da ist, das Sprach- und Hörverständnis zu fördern, und haben die Schrift nur dann angeschaut, wenn es Verständnisproblem gibt. Dazu ist sie dann auch gut geeignet. Das große Spiel ist zwar ein ungleich größerer Aufwand beim Transport und Aufbau, aber dieses Springen und hüpfen und anfeuern ist noch mal ein besonderes AudioMemory – Erlebnis.






- Es eröffnet jeder/jedem die Erfahrungsmöglichkeit vom Zusammenhang von Vokabel - Kenntnis, Grammatik - Kenntnis und eigenem Handeln. Die Spielform des AudioMemory nimmt den Druck sich in der fremden Sprache artikulieren zu müssen – gerade bei Anfängern ein riesiges Problem, weil ihnen für das, was sie sagen wollen viele Voraussetzungen fehlen. Im AudioMemory - Spiel ist das Handeln in der fremden Sprache begründet, macht sie zum Gegenstand des eigenen Denkens und erlaubt doch auch Handlungsresultate zu erreichen. Nebenbei wird jeder/jedem deutlich, dass verbesserte Kenntnisse der Sprache die Erfolgs - Chancen erhöhen. Die Tatsache, das mancher gar nicht so gut abgeschnitten hat, zeigt den Mittel - oder besser Vermittlungscharakter des AudioMemory zwischen Unterhaltung, Spaß und Ernst . Es eröffnet, weil es ja auch zwischen diesen beiden Polen vermittelt, die Möglichkeit schwierige Situationen, die sich innerhalb eines Tages oder der Woche ergeben zu überwinden und einzelne Frustrationen zu kompensieren und wieder Mut und Spaß an diesem Prozess zu finden. Du nutzt die technischen Möglichkeiten ja auch nach vielen Seiten hin um die Funktionalität des AudioMemory in seiner Vermittlungsfunktion weiter zu entwickeln und zu verbessern. – Ich finde Dein AudioMemory nicht nur wichtig sondern notwendig.